Virola theidora: rote Rinde aus dem westlichen Amazonasgebiet
Virola theidora, auch bekannt als cumala rojo oder rote Virola, ist ein schlanker Baum, der in den Wäldern des westlichen Amazonasbeckens wächst. Der Baum erreicht eine Höhe von 7,5 bis 23 Metern und ist bekannt für sein dunkelrotes Harz, das sich in der Baumrinde befindet. In indigenen Kulturen Kolumbiens wird Virola als wichtiges rituelles Element betrachtet. Für Sammler ethnobotanischer Exemplare aus dem Amazonas ist Virola theidora ein faszinierendes botanisches Exemplar mit einem reichen kulturellen Hintergrund.
Botanische Merkmale und Verbreitung
Virola theidora gehört zur Familie der Myristicaceae und wächst hauptsächlich im westlichen Teil des Amazonasgebiets. Der Baum entwickelt ein charakteristisches dunkelrotes Harz in der Rinde, was der Pflanze ihren Spitznamen 'rote Virola' gegeben hat. Dieses Harz enthält verschiedene Alkaloide, die der Pflanze einen einzigartigen Platz in der Ethnobotanik geben. Der Baum wächst in tropischen Regenwäldern, wo die Bedingungen optimal für seine Entwicklung sind. Virola ist eine der wichtigsten Arten innerhalb dieser Gattung aufgrund ihrer Verwendung in traditionellen Praktiken.
- Höhe: Wächst 7,5-23 Meter hoch, abhängig von den Wachstumsbedingungen.
- Verbreitung: Kommt in den Wäldern des westlichen Amazonasbeckens vor.
- Dunkelrotes Harz: Charakteristisch für Virola theidora und enthält verschiedene Alkaloide.
- Familie: Gehört zur Familie der Myristicaceae, auch bekannt als Muskatnussgewächse.
Kulturelle Bedeutung und traditionelle Verwendung
In der Kultur indigener kolumbianischer Völker hat Virola eine besondere spirituelle Bedeutung. Die Pflanze wird als das 'Sperma der Sonne' angesehen, ein direktes Produkt ihres Sonnengottes. Schamanen verwenden Virola als Kommunikationsmittel mit ihren Göttern und Geistern. Das Harz des Baumes wird traditionell zu einem Schnupftabak verarbeitet, der als epená oder epena bekannt ist. Diese Praxis ist seit Generationen Teil ritueller Zeremonien, bei denen Schamanen Verbindung zur spirituellen Welt suchen. Das Wissen über die Zubereitung und Verwendung von Virola wird mündlich innerhalb schamanischer Traditionen weitergegeben.
Verarbeitung und traditionelle Zubereitung
Das Pulver aus Virola-Rinde wurde traditionell zur Herstellung des Schnupftabaks epená verwendet. Dieser Prozess erfordert Wissen und Erfahrung, die nur von ausgebildeten Schamanen durchgeführt werden. Das dunkelrote Harz wird aus der Rinde extrahiert und nach spezifischen Methoden verarbeitet. In ethnobotanischen Studien wird Virola theidora oft als eine der wichtigsten psychoaktiven Pflanzen erwähnt, die von Amazonasvölkern verwendet werden. Dieses Produkt ist ausschließlich als botanisches Exemplar gedacht und nicht zum Verzehr bestimmt.
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